27.04.2012 - Kommentare: 0

Morgen gehts endlich weiter

Nach 2 Monaten arbeiten in Christchurch geht es endlich weiter! Richtung Nelson und dann auf die Nordinsel. Ich lasse so schnell wie möglich wieder von mir hören..


25.04.2012 - Kommentare: 0

Kepler Track

Im Februar bin ich den Kepler Track gelaufen. Ich hatte ja geschrieben, darüber etwas ausführlicher zu schreiben, also tu ich das mal..

 

In Neuseeland gibt es viele sogenannte Tracks. Das sind im Grunde Wanderwege, die verschiedene Längen haben. Sie reichen von 10 Minuten bis zu 7 Tagen. Der Kappler Track ist 60 km lang und befindet sich im Süden der Südinsel nahe Te Anau. Er gehört zu den „Great Walks„.

Auf dem gesamten Track gibt es weder warmes Wasser noch Strom und auch keine Duschen. In den Hütten gibt es zwar fließend Wasser, dies kommt jedoch aus einem See. Auf den Campingplätzen gibt es nur Wasser aus einem Tank und ein Klo… mehr nicht. Gas, Töpfe und alles andere muss man mit schleppen.

Den Entschluss, die Tour zu machen, habe ich erst zwei Tage vorher gefasst. So habe ich in Invercargill die Tour gebucht. Denn man muss die Hütten und Campingplätze im vorher buchen. So buchte ich eine Hütte (51$) und zwei Campingplätze (16$). Als ich nach Te Anau kam, deckte ich mich erst mal mit (viel zu viel) Essen ein. Dann holte ich mir meine „Eintrittskarten“ ab (für die Hütte und die Campingplätze), wobei ich erfuhr, dass ich für den letzten Campingspatz nichts bezahlen muss. Ich bekam sogar das Geld wieder. danach kochte ich mir im Hostel nochmal ein gutes Abendessen (da ich die nächsten Tage wohl nur Reis mit Fertigsoße essen würde) und ging früh schlafen.

 

Am nächsten Morgen nahm mich die Hostelbesitzerin in Richtung Startpunkt mit. So ging es los: 15 km und 900 Höhenmeter. Doch schon um 2 Uhr war ich auf der ersten Hütte. Ich war den Regen und Aufstieg vollkommen nass. Zudem hatte ich Probleme mit meiner Hüfte. Doch die Hütte war warm und so war auch mir schnell wieder warm.

Der nächste Morgen war wettertechnisch nicht besonders gut. Es war neblig, sodass man nur 100m sehen konnte. Doch mittags hellte es auf und so konnte man doch noch die wunderschöne Aussicht genießen. Die 16 km zogen sich aber hin, da man ständig stehen blieb um zu gucken und Fotos zu machen. Außerdem ging es ständig bergauf und bergab. An diesem Tag übernachtete ich im Zelt und beschloss kurzerhand nur noch eine Nacht zu bleiben, sondern am nächsten Tag zurück zum Hostel zu laufen. so ging ich früh schlafen und stand früh auf um auch anzukommen, denn es lagen nage 25 km vor mir, die allerdings in einem Tal verliefen, so hatte ich kaum Höhenmeter zu überwinden. Am Abend kam ich vollkommen ermüdet und sehr eklig stinkend  im Hostel an. Doch nach einer Dusche und was zu essen ging es dann wieder.

 

Da dieser Tack mein erster war, habe ich verdammt viele Fehler gemacht. Ich hatte zum Beispiel kaum Outdoor-Klamotten. Eine Jeans ist nicht sehr toll. Auch war meine Campingausrüstung viel zu schwer. Und ich hatte falsches und zu schweres Essen dabei (Dosen mit Fertigessen). So wog mein Rucksack ca 20 kg.

Wenn hier jemand den Track buchen möchte kann er das auf der das hier machen: doc.govt.nz

Es gibt auch eine Broschüre

so und jetzt noch die Fotos:

 


19.04.2012 - Kommentare: 0

Nachtrag: Milford Sound

Irgendwie habe ich noch gar nicht von meiner Milford Sound Tour berichtet. (Danke an Udo der mich erinnert hat).

Es war im Februar und ich war auf meinen Trip von Dunedin nach Christchurch (über die Catlins, Milford Sound, Queenstown und Mt. Cook)

Nachdem ich den Kepler Track gemacht hatte (kommt auch noch) ging es von Te Anau für einen Tag zum Milford Sound. Dies ist ein großer, sehr bekannter und natürlich schöner Fjord an der Westküste der Südinsel Neuseelands.  Er ist 15 Kilometer lang und gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Außerdem ist er ein riesiger Touristenmagnet. Eigentlich spare ich mir diese kommerziellen Touristengebote, doch ich hatte so viel schönes gehört (und Fotos gesehen) dass ich mir eine Rundfahrt mit dem Bot gönnte. Es war auch ein schönes Erlebnis und ich habe natürlich viele viele Fotos gemacht, von denen ich hier die schönsten zeige…

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09.04.2012 - Kommentare: 1

Osterausflug nach Akaroa

Da Martin und ich über die Ostertage frei haben, sind wir heute 85 km auf die Halbinsel Banks Peninsula gefahren. Nachdem wir uns das Örtchen Akaroa angeschaut hatten ging es noch auf einen ca. zweistündigen Track der eine tolle Aussicht über die Halbinsel mit ihren vielen Buchten bot.

Akaora ist ein sehr beschauliches Örtchen, welches jedoch historisch sehr interessant ist. Hier setzten die ersten französischen Siedler ihren Fuß auf neuseeländischen Boden. Doch die Besiedlung war mäßig erfolgreich, da die Engländer einige Jahre vorher gelandet waren.

Heute sieht man wenig vom französischen Einfluss. Außer ein paar Straßennamen und französisch angehauchten Restaurants merkt man nichts von der einst französischen Siedlung. Das Örtchen ist heute zum Touristenmagnet geworden, in meinen Augen jedoch noch nicht übertrieben kommerziell aufpoliert.

 

Da mir zu Ohren gekommen ist, dass ich zu wenig Menschen auf meinen Bildern habe, habe ich versucht dies ein wenig zu ändern…

 

Hier die Fotos

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04.04.2012 - Kommentare: 0

Christchurch 265+2

Ich bin ja jetzt schon eine ganze Weile in Christchurch und da wollte ich mal etwas zum Thema Erdbeben schreiben. Wie man vielleicht gehört hat gab es im Februar 2011 ein sehr starkes Erdbeben bei dem 185 Menschen starben und dass die Innenstadt zerstörte. Ich habe nach einem Jahr und zwei Tagen mit meiner Kamera versucht, die Folgen einzufangen. (Bilder siehe unten)

Doch wenn man denkt, dieses Erdbeben und die vielen Nachbeben würden den kompletten Alltag bestimmen der Irrt. Es ist normal geworden, dass manchmal die Erde bebt. Man redet höchstens bei der Mittagspause darüber: „Hast du das Nachbeben gespürt gestern?“

Doch so ganz ist die Katastrophe nicht aus den Köpfen der Einwohner verschwunden. Dies ist mir heute wieder aufgefallen. Ein besonders starkes Erdbeben kündigt sich an! Es soll so klingen, wie Donner. Doch manchmal klingen andere Sachen ähnlich. So stockten meinem Kollegen der Atem, als jemand mit einem Hubwagen über ein Brett fuhr. Für ein Moment dachte er, es würde wieder passieren…

 

Hier die Fotos:

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