30.01.2012 - Kommentare: 0

Die Kirschen sind gepflückt

Nach drei Wochen anstrengendem Kirschen pflücken sind wir endlich fertig und fahren, bevor wir uns einen neuen Job suchen, erst mal nach Queenstown. Endlich mal wieder ein Backofen und Internet und ein wenig Trubel. Und am Dienstag gehen Martin und ich Downhill fahren. Mal schauen ob ich das überlebe…. 🙂


20.01.2012 - Kommentare: 1

Neujahr

Es ist so viel passiert, ich hab so viel gesehen, nur hatte ich leider kein Internet 🙂

Fangen wir mal da an wo ich hier aufgehört habe: Beim Playhouse! Ich bin am 25.12. aufgebrochen in Richtung Greymonth. Nach vier Stunden fahrt erreichte ich das Warehouse in Greymoth, denn ich wollte mein Auto so umbauen sodass ich bequemer darin schlafen kann. Was man dazusagen muss ist, dass ich zum Abschied beim Playhouse eine Matratze geschenkt bekommen habe. So kaufte ich mir Bettlaken und Harken und bastelte mir Vorhänge. Nachdem mein Auto umgebaut war guckte ich mir noch den Strand an und suchte mir eine Stelle um zu schlafen. Am nächsten Tag ging es dann gemütlich zum Franz Joseph Glacier. Dort suchte ich mir ein Hostel und schaute mir den Glacier an. Dort lernte ich auch einen Koreaner kennen, mit dem ich abends noch andere Backpacker in einer Bar traf. Viele von denen wollten über Silvester auf ein Festival bei Queenstown und fragten mich, ob ich nicht auch kommen wollte. Ich überlegte es mir. Nachdem ich die meisten Bekannten, die ich eigentlich in Queenstown treffen wollte gefragt habe, wo sie sein werden und nur die Hälfte in Queenstown sein würden dachte ich mir, dass ein Festival doch gar nicht so schlecht sei. Dazu kam auch, dass über Silvster alle Hostels ausgebucht waren und dass „im Auto schlafen“ nicht erlaubt ist. Aber ich war ja erst bei dem Glacier. Am nächsten Tag ging ich noch zum Fox Glacier und machte eine zwei Stunden Tour um ein See, der eigentlich spiegeln sollte. Nachmittags ging es dann weiter Richtung Süden. Ich schlief dann schließlich bei Haast im Auto und wurde am dem Abend fast von Sandflies gefressen. Nach einer meiner schlimmsten Nächte meines Lebens ging es weiter nach Wanaka. Dort erwischte ich mit viel Glück noch ein Hostelplatz und fand mit noch mehr Glück ein Mädel, welches eine Karte für das Festival übrig hatte welches ich besuchen wollte. An dem Tag rief mich auch Felix an, der mit Martin zammen reist und den ich in Taurange kennengelernt hatte. Eigentlich wollten die beiden auch nach Queenstown, doch als ich sagte, ich fahre doch auf ein Festival, entschieden sie sich spontan um und kamen auch aufs Festival. So ging es am 30.12. aufs Festival. Leider war das Festival schlecht organisiert und der Veranstalter setzet strenge Regeln durch. Man durfte keinen Alkohol auf den Campingplatz nehmen und Gaskartuschen waren auch verboten. Dazu kam, dass ständig Polizei und Security über den Campingplatz gingen. Außerdem waren es nur 2000 Besucher, obwohl auf der Webseite und in Zeitungen geschrieben wurde das voraussichtlich 10000 Besucher kommen würden. Trotz Allem machten wir das Beste draus und feierten das neue Jahr. Auf dem Festival stellte sich heraus, dass nicht nur ich Arbeit suchte. Auch Martin und Felix wollten wollten wieder arbeiten. So entschieden wir kurzerhand, zusammen auf Arbeitssuche zu gehen. so fuhren wir nach dem Festival nach Alexandra, denn da sollte es Arbeit geben. Nach ein paar Tagen suchen fanden wir auch Arbeit. nachdem wir uns bei vielen Firmen und Farmen in Listen eingetragen haben rief uns als erstes Sarah Hinton an. Wir waren gerade, um nicht rumzusitzen nach Queenstown gefahren. Wir fuhren schnellstmöglich die 100 Km zurück nach Alexandra und unterschrieben den Vertrag. Am gleichen Tag fanden wir auch eine Flat (kleine Wohnung). Eine Flat ist meistens die kostengünstigste Unterkunft wenn man nicht alleine ist und weis, dass man längere Zeit eine Unterkunft benötigt. Das doofe ist nur, dass wir kein Internet haben. Wenn wir doch mal die Mails checken wollen, müssen wir zehn Kilometer fahren und im nächsten Hostel w-lan Guthaben kaufen. So kommt es dass ich mich erst jetzt melde.

So wohnen wir jetzt in einer umgebauten Garage (siehe Bilder) und arbeiten als Kirschpflücker, was einer der härtesten Jobs ist den ich je in meinem Leben gemacht habe…

So ist jetzt der Stand der Dinge, ich hoffe ich finde mal wieder Zeit und Internet… 🙂

Hier die Bilder:
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