Nach zwei wunderschönen Tagen in Raglan, in denen wir einen Tag lang surfen waren ging es weiter in Richtung Eastcape. Nach zwei Tagen fahrt erreichten wir den östlichsten Punkt der Erde und übernachteten auf einem kleinen Campingplatz. Als nächstes stand Napier auf der Liste und so sind wir am nächsten Tag bis fast nach Napier gefahren. Heute trafen wir recht früh im Hostel ein, wodurch wir Zeit fanden die Steuererklärung anzufangen.

Aber Übermorgen geht es dann schon weiter nach Taupo!


Da Martin und ich noch unbedingt surfen lernen wollten entschlossen wir uns in Reglan ein paar Nächte in ein Hostel zu gehen von dem Martin irgendwie erfahren hatte. Das Hostel ist perfekt, denn dort kann man sich kostengünstig Surfsachen leihen und kostenlos Kajak fahren und vieles mehr. So ging es heute nach Ankunft kurzerhand auf eine kleine Kajaktour und morgen wird gesurft.


Nach unserer Tour durch den Abel Tasman Nationalpark wollten wir in Richtung Wellington weiter. Denn ich wollte meinen Geburtstag in Wllington feiern.

Nachdem wir aus dem Nationalpark kamen verbrachten wir noch eine Nacht in Nelson um dann mit der Fähre nach Wellington zu fahren. Dort übernachteten wir zwei Nächte um in meinen Geburtstag zu feiern. Wellington gefiel mir sehr gut doch wir mussten zusehen, dass wir weiter nach Norden kommen und so ging es Sonntag weiter in Richtung New Plymouth. Dort legten wir wieder ein Zweitagesstopp ein um den Vulkan ein wenig zu erkunden. Leider war das Wetter nicht besonders und so hatten wir keinerlei Aussicht.

 


Nach Kaikura ging es dann über Blenheim nach Nelson. Dort buchten wir die Campingplätze und das Wassertaxi für den Abel Tasman Nationalpark. Nach einer Nacht in Motueka, was fast beim Nationalpark liegt, ging es dann Montag den 30.05. für zwei Nächte auf den Coast Track.

Beim Coast Track kann man Zwei Stellen nur bei Ebbe überqueren. So waren wir gezwungen die einzelnen Tagesrouten anzupassen und mussten gleich am ersten Tag 27 km zurücklegen.

Am Abend des ersten Tages kamen wir vollkommen erschöpft an unserem Campingplatz an, der an einer wunderschönen Bucht lag. Doch die 27 km machten sich bemerkbar und auch, dass es nicht mehr Hochsommer ist. So erlebten wir eine der kältesten und unerholsamsten Nächte in Neuseland.

Am nächsten Tag standen nur 16 km auf dem Plan und so waren wir schon um zwei Uhr am Zeltplatz. Der nächste Tag war im Vergleich zum ersten Tag mit nur fünf Kilometer geradezu ein Spaziergang. Doch als uns das Wassertaxi abholen wollte erlebten wir eine böse Überraschung. Unsere Buchung für das Boot war für den falschen Tag. Die gute Frau in Nelson in der Touristen-Information hatte sich wohl mit dem Datum vertan und wir hatten es nicht noch mal kontrolliert. So standen wir also mittem im Nichts ohne Essen und mit einer schon abgelaufenen Buchung.

Glücklicherweise hat uns der Fahrer nach kurzem Funken dann doch mitgenommen und so ging es noch zum Auto.


Am 28.4. war es endlich soweit: Nach 2 Monaten arbeiten ging es endlich wieder auf große Reise. Erstes Ziel Hanmer Springs und danach Kaikura. Nachdem wir Stunden brauchten unser Zimmer zu leeren, das Auo zu laden und noch ein wenig sauber zu machen, hieß es Abschied nehmen von Maria und Ti. Dann ging es auch schon los. Erstes Ziel Hanmer Springs. Ein Kurort, den wir uns einfach mal anschauen wollten. Danach ging es nach Kaikura. Dort übernachteten wir dann und schauten uns die Robben und Seehundkolonie an. Außergewöhnlich schön war auch der Blick auf die verschneiten Alpen, an denen Kaikura liegt.

Als nächstes stand der Abel Tasman National Park auf der Route, doch dazu im nächsten Artikel mehr…


Nach 2 Monaten arbeiten in Christchurch geht es endlich weiter! Richtung Nelson und dann auf die Nordinsel. Ich lasse so schnell wie möglich wieder von mir hören..


Im Februar bin ich den Kepler Track gelaufen. Ich hatte ja geschrieben, darüber etwas ausführlicher zu schreiben, also tu ich das mal..

 

In Neuseeland gibt es viele sogenannte Tracks. Das sind im Grunde Wanderwege, die verschiedene Längen haben. Sie reichen von 10 Minuten bis zu 7 Tagen. Der Kappler Track ist 60 km lang und befindet sich im Süden der Südinsel nahe Te Anau. Er gehört zu den “Great Walks“.

Auf dem gesamten Track gibt es weder warmes Wasser noch Strom und auch keine Duschen. In den Hütten gibt es zwar fließend Wasser, dies kommt jedoch aus einem See. Auf den Campingplätzen gibt es nur Wasser aus einem Tank und ein Klo… mehr nicht. Gas, Töpfe und alles andere muss man mit schleppen.

Den Entschluss, die Tour zu machen, habe ich erst zwei Tage vorher gefasst. So habe ich in Invercargill die Tour gebucht. Denn man muss die Hütten und Campingplätze im vorher buchen. So buchte ich eine Hütte (51$) und zwei Campingplätze (16$). Als ich nach Te Anau kam, deckte ich mich erst mal mit (viel zu viel) Essen ein. Dann holte ich mir meine “Eintrittskarten” ab (für die Hütte und die Campingplätze), wobei ich erfuhr, dass ich für den letzten Campingspatz nichts bezahlen muss. Ich bekam sogar das Geld wieder. danach kochte ich mir im Hostel nochmal ein gutes Abendessen (da ich die nächsten Tage wohl nur Reis mit Fertigsoße essen würde) und ging früh schlafen.

 

Am nächsten Morgen nahm mich die Hostelbesitzerin in Richtung Startpunkt mit. So ging es los: 15 km und 900 Höhenmeter. Doch schon um 2 Uhr war ich auf der ersten Hütte. Ich war den Regen und Aufstieg vollkommen nass. Zudem hatte ich Probleme mit meiner Hüfte. Doch die Hütte war warm und so war auch mir schnell wieder warm.

Der nächste Morgen war wettertechnisch nicht besonders gut. Es war neblig, sodass man nur 100m sehen konnte. Doch mittags hellte es auf und so konnte man doch noch die wunderschöne Aussicht genießen. Die 16 km zogen sich aber hin, da man ständig stehen blieb um zu gucken und Fotos zu machen. Außerdem ging es ständig bergauf und bergab. An diesem Tag übernachtete ich im Zelt und beschloss kurzerhand nur noch eine Nacht zu bleiben, sondern am nächsten Tag zurück zum Hostel zu laufen. so ging ich früh schlafen und stand früh auf um auch anzukommen, denn es lagen nage 25 km vor mir, die allerdings in einem Tal verliefen, so hatte ich kaum Höhenmeter zu überwinden. Am Abend kam ich vollkommen ermüdet und sehr eklig stinkend  im Hostel an. Doch nach einer Dusche und was zu essen ging es dann wieder.

 

Da dieser Tack mein erster war, habe ich verdammt viele Fehler gemacht. Ich hatte zum Beispiel kaum Outdoor-Klamotten. Eine Jeans ist nicht sehr toll. Auch war meine Campingausrüstung viel zu schwer. Und ich hatte falsches und zu schweres Essen dabei (Dosen mit Fertigessen). So wog mein Rucksack ca 20 kg.

Wenn hier jemand den Track buchen möchte kann er das auf der das hier machen: doc.govt.nz

Es gibt auch eine Broschüre

so und jetzt noch die Fotos:

 


Irgendwie habe ich noch gar nicht von meiner Milford Sound Tour berichtet. (Danke an Udo der mich erinnert hat).

Es war im Februar und ich war auf meinen Trip von Dunedin nach Christchurch (über die Catlins, Milford Sound, Queenstown und Mt. Cook)

Nachdem ich den Kepler Track gemacht hatte (kommt auch noch) ging es von Te Anau für einen Tag zum Milford Sound. Dies ist ein großer, sehr bekannter und natürlich schöner Fjord an der Westküste der Südinsel Neuseelands.  Er ist 15 Kilometer lang und gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Außerdem ist er ein riesiger Touristenmagnet. Eigentlich spare ich mir diese kommerziellen Touristengebote, doch ich hatte so viel schönes gehört (und Fotos gesehen) dass ich mir eine Rundfahrt mit dem Bot gönnte. Es war auch ein schönes Erlebnis und ich habe natürlich viele viele Fotos gemacht, von denen ich hier die schönsten zeige…


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Da Martin und ich über die Ostertage frei haben, sind wir heute 85 km auf die Halbinsel Banks Peninsula gefahren. Nachdem wir uns das Örtchen Akaroa angeschaut hatten ging es noch auf einen ca. zweistündigen Track der eine tolle Aussicht über die Halbinsel mit ihren vielen Buchten bot.

Akaora ist ein sehr beschauliches Örtchen, welches jedoch historisch sehr interessant ist. Hier setzten die ersten französischen Siedler ihren Fuß auf neuseeländischen Boden. Doch die Besiedlung war mäßig erfolgreich, da die Engländer einige Jahre vorher gelandet waren.

Heute sieht man wenig vom französischen Einfluss. Außer ein paar Straßennamen und französisch angehauchten Restaurants merkt man nichts von der einst französischen Siedlung. Das Örtchen ist heute zum Touristenmagnet geworden, in meinen Augen jedoch noch nicht übertrieben kommerziell aufpoliert.

 

Da mir zu Ohren gekommen ist, dass ich zu wenig Menschen auf meinen Bildern habe, habe ich versucht dies ein wenig zu ändern…

 

Hier die Fotos

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Ich bin ja jetzt schon eine ganze Weile in Christchurch und da wollte ich mal etwas zum Thema Erdbeben schreiben. Wie man vielleicht gehört hat gab es im Februar 2011 ein sehr starkes Erdbeben bei dem 185 Menschen starben und dass die Innenstadt zerstörte. Ich habe nach einem Jahr und zwei Tagen mit meiner Kamera versucht, die Folgen einzufangen. (Bilder siehe unten)

Doch wenn man denkt, dieses Erdbeben und die vielen Nachbeben würden den kompletten Alltag bestimmen der Irrt. Es ist normal geworden, dass manchmal die Erde bebt. Man redet höchstens bei der Mittagspause darüber: “Hast du das Nachbeben gespürt gestern?”

Doch so ganz ist die Katastrophe nicht aus den Köpfen der Einwohner verschwunden. Dies ist mir heute wieder aufgefallen. Ein besonders starkes Erdbeben kündigt sich an! Es soll so klingen, wie Donner. Doch manchmal klingen andere Sachen ähnlich. So stockten meinem Kollegen der Atem, als jemand mit einem Hubwagen über ein Brett fuhr. Für ein Moment dachte er, es würde wieder passieren…

 

Hier die Fotos:

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